Du kannst die Software auf deinem Smartphone in den Zustand zurückversetzen, in dem es ausgeliefert wurde. Das nennt man „Factory Reset“ oder „Auf Werkseinstellungen zurücksetzen“. 

Dabei wird alles, was du geändert hast, seit du das Handy das erste Mal eingeschaltet hast, rückgängig gemacht. Gelöscht werden unter anderem:

Alle Apps, die du installiert hast
Adressen, Telefon- und SMS-Verlauf
Fotos, Videos, Musik und Dokumente, die du gespeichert hast
Gespeicherte WLAN-Passwörter, Kalendereinträge
Sytemeinstellungen, zum Beispiel Bildschirmhelligkeit oder Energiesettings
Wenn du ein Gerät zurücksetzt, ohne vorher das Hersteller-Konto (Google, iCloud, Huawei) zu entfernen, brauchst du die Zugangsdaten für dieses Konto, um das Gerät danach wieder neu einzurichten.

Updates für das Betriebssystem bleiben erhalten. Wenn du dein Handy zum Beispiel von Android 12 auf Android 13 aktualisiert hast, so läuft auf dem Gerät nach dem Zurücksetzen immer noch Android 13.

Bei einigen Geräten kannst du auch nur die Geräteeinstellungen zurücksetzen, ohne deine Apps und Daten zu verlieren. Das empfiehlt sich, wenn du zum Beispiel eine Fehlfunktion hast, die vielleicht auf einen Softwarefehler zurückgeht.

Wenn du keinen Zugriff mehr auf das Menü hast, zum Beispiel weil dein Display kaputt ist oder du das Passwort vergessen hast, kannst du das Gerät auch über die Außentasten zurücksetzen. Diesen Vorgang nennt man „Hard Factory Reset“ oder „Hard Reset“.  Mehr dazu findest du in den FAQ unter "Hard Reset".