Die Aktivierungssperre – auch FRP (Factory Reset Protection) oder „Kill Switch“ genannt – soll Smartphones für Diebe unbrauchbar machen. Bei Geräten, die mit Android 6.0 oder neuer ausgeliefert wurden, ist sie ab Werk aktiv. Bei iPhones gibt es sie ab iOS 8.0.

Bei aktiver FRP gilt: Wer ein Android-Gerät auf Werkseinstellungen zurücksetzt und es danach wieder starten will, muss die Zugangsdaten für genau das Google-Konto eingeben, mit dem das Gerät zuletzt verbunden war. Wer diese Zugangsdaten nicht kennt, kommt nicht weiter – das Gerät ist faktisch wertlos. Genauso ist es für iPhones mit dem verknüpften iCloud-Konto. 

Die Funktion ist immer dann aktiv, wenn das Handy mit einem Google- oder iCloud-Konto verknüpft und die Bildschirmsperre mit PIN oder Muster eingerichtet ist. Sie funktioniert auch dann, wenn das Gerät über die Tasten zurückgesetzt wird (Hard Factory Reset). 

Die Aktivierungssperre ist ein häufiger Grund für Frust und Ärger beim Handel mit gebrauchten Smartphones. Wenn du dein Gerät verkaufst, denke unbedingt daran, die Sperre zu entfernen. 

Wenn du ein gebrauchtes Gerät kaufst, merkst du es erst beim Einrichten, wenn die Sperre nicht entfernt wurde. Dann ist es gut, wenn man das Gerät bei einem Händler gekauft hat, der die Ware in diesem Fall zurücknimmt. 

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